Wusstet ihr, dass Füchse in Deutschland noch immer als lebende Trainingswerkzeuge für Jagdhunde missbraucht werden? Laut Berichten von PETA zeigen Videoaufnahmen einen verhaltensgestörten Fuchs im Gehege des Wildparks Frankenberg. Das Tier wird dort in einer sogenannten Schliefenanlage rücksichtslos ausgebeutet.
Doch was genau passiert dort? In Schliefenanlagen werden Füchse unter mangelhaften Bedingungen in winzigen Gehegen gehalten. Mehrmals pro Woche zwingt man sie in unterirdische Gangsysteme, um sogenannte Jagdhunde für die Baujagd zu trainieren. Für ein Fluchttier wie den Fuchs bedeutet der ständige Stress und die fehlende Rückzugsmöglichkeit unfassbares Leid. Die Folge sind schwere Verhaltensstörungen, wie das Video eindrucksvoll belegt.
Noch rund 100 dieser Schliefenanlagen existieren laut PETA bundesweit, darunter einige in Hessen. Die Tierrechtsorganisation sieht in dem tierquälerischen Einsatz einen klaren Verstoß gegen Paragraf 17 Nummer 2b des Tierschutzgesetzes. Es ist unverständlich, dass derartige Praktiken weiter erlaubt sind.
- Was ihr tun könnt:
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- Informiert euch auf peta.de über aktuelle Petitionen.
- Fordert gemeinsam mit PETA die hessische Landesregierung auf, diese Folterstätten endlich gesetzlich zu verbieten!
